Beratungszentrum

für Migranten

und Migrantinnen

 

Europäischer Migrationsdialog

 

 

Die Europäische Kommission überarbeitete ihre Lissabon-Strategie zur wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Erneuerung der Europäischen Union aus dem Jahr 2000. Dies wurde am 2. Februar 2005 bekannt gegeben. Ursprünglich wollte man erreichen, dass die EU bis zum Jahr 2010 der wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt werde. Ein Bericht der Kommission stellte jedoch fest, dass die geplanten Lissabon-Ziele bei weitem nicht erreicht werden können.

 

Das neue Aktionsprogramm gibt detaillierte Empfehlungen an alle 25 Mitgliedsstaaten und nennt Anleitungen in zehn konkreten Schlüsselbereichen:

 

  1. Leistungsstarker Binnenmarkt
  2. Freier und gerechter Handel
  3. Verbesserung der Rechtsvorschriften
  4. Verbesserung der europäischen Infrastrukturen
  5. Investitionen in Forschung und Entwicklung
  6. Förderung von Innovation
  7. Schaffung einer soliden industriellen Basis
  8. Mehr und bessere Arbeitsplätze
  9. Flexible Arbeitskräfte
  10. Bessere Ausbildung und Qualifikation

 

Im Bereich 8 (Mehr und bessere Arbeitsplätze) wird neuerlich das Vorhaben wiederholt, bis Ende des Jahres 2005 einen politischen, strategischen Plan zur legalen Zuwanderung vorzulegen. Im Jahr 2006 könnte ein rechtliches Instrumentarium vorliegen. Gleichzeitig möchte man eine bessere Integration der legal ansässigen Migrantinnen und Migranten erreichen (Zugang zur sozialen Sicherheit und zu sozialen Diensten).

 

Weitere Informationen und Dokumente zum Thema